Allgemein – Einrichtungsideen – Institut für Raumdesign https://www.institut-raumdesign.de/ Wed, 06 Jun 2018 14:01:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.15 Wohntrends 2018: Lagom – der neueste Wohntrend aus Schweden https://www.institut-raumdesign.de/763/wohntrends-2018-lagom-der-neueste-wohntrend-aus-schweden/ Wed, 06 Jun 2018 13:38:33 +0000 https://www.institut-raumdesign.de/?p=763 Hygge war gestern - jetzt kommt Lagom - ein neuer richtungsweisender Trend aus Schweden. Ein neuer Stil aus Skandinavien der hierzulande einzieht und ein gewisses Glücksgefühl vermittelt, welches sich in Schweden schon als schwedisches Lebensgefühl erfolgreich durchgesetzt hat. Frei übersetzt würde man es als: "Genau richtig" bezeichnen, eben nicht zu wenig und nicht zu viel.

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Hygge war gestern – jetzt kommt Lagom!

Lagom - Einrichtungstrend 2018

Ein neuer Stil aus Skandinavien der hierzulande einzieht und ein gewisses Glücksgefühl vermittelt, welches sich in Schweden schon als schwedisches Lebensgefühl erfolgreich durchgesetzt hat und mehr richtungsweisend auf die goldene Mitte zielt. Frei übersetzt würde man Lagom als: „Genau richtig“ bezeichnen, eben nicht zu wenig und nicht zu viel. Es soll dabei die Balance aller Dinge herauskommen, nicht nur einrichten und wohnen.

Bei Lagom dreht es sich mehr um ein nachhaltiges und bewusstes Leben. Am Ende soll es uns mit einer inneren Zufriedenheit belohnen. Das beste Beispiel sind die Schweden mit ihrer positiven Lebenseinstellung. Lagom bedeutet gleichzeitig die Abkehr einer gewissen Sehnsucht nach mehr. Nach dem Motto: „Was ich habe, erfüllt mich mit Zufriedenheit, mehr brauche ich nicht.“ Im Gegenteil, zu allem Überfluss soll ein besonnener Umgang gefunden werden. Das bezieht sich auf die eigene Umwelt, sich selbst, die zwischenmenschliche Beziehung. Alles zusammen soll ein harmonisches Glücksgefühl ergeben.

Grundsätzlich gilt:

  • sparsam sein, auch beim Wasser- und Energieverbrauch
  • reduziere Deinen Müll
  • seine Finanzen nicht verprassen
  • möglichst faire und nachhaltig produzierte Produkte kaufen
  • mehr und mehr auf eine gesunde Ernährung achten
  • möglichste bewusst leben

Wie überträgt man Lagom in die eigene Wohnumgebung?

Lagom - weniger ist mehr

Was für die Schweden die Glücksformel für das Wohnen bedeutet? Selbst hier gilt natürlich die Mitte zu wahren und das Maß der Dinge im wörtlichsten Sinne zu finden. Das Konzept der Einrichtung mit Lagom für die eigenen vier Wände lautet: „Mit nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel zu wohnen.“ Grundsätzlich sollten die Räume nicht überfüllt werden, weder mit kunterbunten Farben, noch mit Möbeln und auch nicht mit zu viel Accessoires. Die Lehre besagt: „Zuviel unnützes Zeug sorgt nur bei wenigen Menschen für ein wohliges Gefühl der Gelassenheit.

So spielt die Natur mit ihren Ressourcen eine ganz wichtige Rolle, bei allen die Lagom Leben und wohnen wollen. Nachhaltige und natürliche Materialien bestimmen den Wohntrend, ebenso energiesparende Technologien, gepaart mit viel Grün. Das Maß der Dinge sind langlebige Einrichtungsgegenstände und so wenig Müll wie möglich.
Lagom betrachtet sich nicht nur als Einrichtungstrend, sondern auch als eine Lebenseinstellung die nicht nur in der eigenen Wohnung vertreten wird, sondern vielmehr auch unseren inneren Lifestyle und Denkweise prägt. Hektik – Verschwendung – und Maßlosigkeit unserer schnelllebigen Wegwerfnation wird der Kampf angesagt. Man konzentriert sich hier verstärkt auf das Wesentliche umso in allen Bereichen maßvoller, überlegter und zufriedener zu leben.

Weniger Hygge – mehr Lagom?

Der Skandi-Style Lagom ist jetzt nach dem dänischen Hygge der absolut trendige Lifestyle-Favorit. Im Kern lautet die Formel: „Besinnen auf das Wesentlichste.“ Die positive Einstellung von Lagom wird nicht nur im Interior Design eingesetzt. Es passen Konzepte wie Achtsamkeit – Minimalismus und die Work-Life-Balance sehr gut zu Lagom. So lässt sich sogar der letzte Skandi-Trend Hygge damit gut vereinbaren. Lagom bedeutet ebenfalls, sich den Alltag ausgewogen zu gestalten. So behält man seine Energie, Leistungsfähigkeit und kann seinen Alltag und sein Leben trotz fordernder Arbeit harmonisch genießen.

Auch das Gegenteil, sprich, die in der minimalen Bewegung gelebte Reduzierung auf das wesentlichste wird im schwedischen Trend mitnichten verkündet. Schon das Wirken von fast leergefegten Räumen erscheint häufig schnell kalt und nüchtern. Genau davor schreckt das Raumdenken a la Lagom genauso zurück. Gemütlichkeit ist auch bei Lagom besonders erwünscht, nur eben nicht ganz so kuschelig und ausufernd. Lagom ist nicht nur ein Hype, sondern eine grundlegende Charaktereigenschaft der Schweden.

Wie funktioniert Lagom im Detail?

Der Einrichtungstrend der hinter Lagom steht, versucht die perfekte Balance verbunden mit einem gesunden Mittelmaß nicht nur im Einrichtungstrend zu finden, sondern auch im Bereich Denkvermögen und Lifestyle. Die Tendenz verabschiedet sich von Extremen und geht hin zu einer perfekt ausgeglichenen Balance. Was soviel heißt: Daheim neutrale und ruhige Farben, dezente und bodenständige Materialien und weder seelenlos – kalter Purismus – noch völlig überladene Dekadenz.

Funktionalität und Gemütlichkeit sollen sich gegenseitig gut ergänzen und nicht ausschließen. Möbel sind so bequem und praktisch zugleich. Mit sachlicher Intelligenz punkten.

Gelassenheit und Ruhe stehen im Mittelpunkt des neuen Wohntrends. Natürliche und neutrale Farben, sowie schnörkellose Formen bilden die Basis. Ergänzt wird der Wohntrend von vereinzelten besonderen Akzenten, wie zum Beispiel einer außergewöhnlichen Zimmerpflanze, einer bunten Decke, oder einer kreativen DIY-Wandgestaltung. Grelle, schrille und ausgeflippte Styles sollten hier vermieden werden. Ebenso übermäßig prunkvolle oder verspielte Designs.

Funktionalität – ein weiteres Schlagwort in der Welt von Lagom. So sollte die Einrichtung immer auf einen persönlich abgestimmt sein, was soviel bedeutet: Es wird das Lebensgefühl aufgewertet und das Leben macht Sinn. Die Freude an der eigenen Wohnung sorgt für ein Glücksgefühl. Kaum jemand fühlt sich in einer Wohnung wohl, in der das Bad noch mit braunen Kacheln glänzt, oder zig verschiedene alte Vasen von Oma die Fensterbank schmücken, eventuell noch mit Kunstblumen.

Es lohnt sich stattdessen mehr in wertige Stücke zu investieren, an denen man sich lange erfreuen kann. Egal um was es sich handelt, oberstes Maß lautet immer: „Qualität vor Quantität.“ Lagom-Liebhaber bevorzugen selbst bei der Möbel- Qualität nachhaltige Materialien wie Wolle oder Naturstoffe die mit Blick auf unsere Umwelt sorgfältig verarbeitet werden.

Farbgestaltung und Lagom

Auch für die Farbigkeit gilt das perfekte Maß. So sollten die Möbel – Accessoires – und Lampen aufeinander abgestimmt werden, damit sich daraus eine gelungene und dezente Farbfamilie ergibt. Bevorzugte Töne für ein ausgeglichenes und ruhiges Ambiente sind neutrale Töne, die durch ihre Langlebigkeit überzeugen. Die Liebhaber vom Lifestyle Lagom schlagen bewusst leise Töne an, denn die Formel lautet: Ton-in-Ton-Farbwelten. Hauptsächlich werden zarte Pastellfarben mit Möbeln in Weiß und schlichten diskreten Deko-Objekten und Wohnaccessoires kombiniert. So entsteht ein unaufgeregter und beruhigender Look
Interessant ist bei Lagom auch, dass in schwedischen Schlafzimmern immer eine total minimalistische Einrichtung für das Wohlbefinden der Schweden sorgt. Hier herrscht eine klare Linie, angefangen bei einfarbiger Bettwäsche, einer einfachen Deko und weißen Möbeln. So gestaltet sich dort ein skandinavisches Wohlfühlparadies.

Fensterdekoration und Lagom

Gardinen und Vorhänge - Lagom-Style

Zu einer dezenten Lagom-Style-Einrichtung gehört natürlich auch die entsprechende Fensterdeko mit Vorhängen und Gardinen. Bei der Materialauswahl sollte es Baumwolle oder naturbelassene Fließstoffe sein. Die Farbwahl dezent in Pastelltönen. Die Fenstervorhänge als Fensterdeko dürfen nicht aufdringlich wirken, eher neutral zur Einrichtung passend.

 

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Gardinen & Vorhänge – Klassiker im neuen Gewand https://www.institut-raumdesign.de/223/gardinen-vorhange-klassiker-im-neuen-gewand/ https://www.institut-raumdesign.de/223/gardinen-vorhange-klassiker-im-neuen-gewand/#comments Tue, 12 Mar 2013 14:38:34 +0000 https://www.institut-raumdesign.de/?p=223 Gardinen erleben gerade in der Gestaltung von Wohnräumen eine kleine Renaissance. Lassen Sie sich von unseren Tipps und Anregungen inspirieren!

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Gardinen erleben gerade in der Gestaltung von Wohnräumen eine kleine Renaissance. Nachdem ihnen Rollo, Plissee und Co. den Rang abzulaufen drohten, werden sie heute wieder beliebter. Durch modische Retro – Trends in der Einrichtung wie Vintage, Shabby Chic oder den Landhausstil finden sich klassische Vorhänge heute wieder an immer mehr Fenstern. Dazu werden sie von modischen Neuauflagen wie der Schiebegardine ergänzt. Lassen Sie sich von unseren modischen Trend-Tipps zum Thema Gardinen inspirieren.

Bedroom with balcony

Welche Möglichkeiten der Anbringung gibt es?

Bei Gardinen und Vorhängen gibt es verschiedene Möglichkeiten der Aufhängung. Klassische Vorhangleisten sind in vielen Wohnungen „vorinstalliert“. Sie bieten dank ihrer Mehrläufigkeit die Möglichkeit, einen leichten Store innen und einen dicken, abdunkelnden Vorhang außen aufeinander abzustimmen.

Gardinenstangen aus Holz oder in Gusseisen – Optik können besonders nostalgisch wirken. Gerade in hohen Räumen wirken nostalgische Gardinenstangen sehr schön. Zum mediterranen Stil und zum Landhausstil lassen sie sich mit luftigen Voilants kombinieren. Ein Clou bei dieser Art der Aufhängung sind die Endstücke der Gardinenstangen: Oft sind sie als Deko-Elemente, wie zum Beispiel Rauten, Blätter oder Schnitzereien geformt.

Eine puristisch- moderne Möglichkeit, Gardinen aufzuhängen, sind Stahlseile. Dies ist besonders praktisch, da die Gardine nur von unten mit Häkchen an die Aufhängung geknipst werden muss. Dank Stahlseilen ist auch die Montage von Gardinenaufhängungen über Eck – beispielsweise in einem Erker – unkompliziert möglich.

Welche Gardine passt zu meiner Einrichtung?

Je nach Stil können sich verschiedene Gardinen anbieten. Bei Form und Farbe ist die Auswahl groß. In Modefarben wie violett und petrol sind Gardinen erhältlich, ebenso mit interessanten Musterprints verschiedener namhafter Designer. Gerade in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer bieten sich die flattrigen Stores aus Stoff an. In Küche und Bad dagegen können Gardinen eher unpraktisch sein, da man sie öfter reinigen muss. Hier bieten sich Rollos, Plissees oder Raffrollos eher an.

Hier haben wir eine kleine Übersicht für Sie zusammen gestellt, von der Sie sich bei ihrer Wahl der richtigen Gardine als Fensterdeko inspirieren lassen können:

  • Landhausstil/mediterraner Stil: Luftige Stores, lichtdurchlässige Materialien, Naturmaterialien wie Leinen. Weiße Gardinen, je nach Geschmack auch mit Bordüre. Auch die Farben Blau und Gelb lassen sich mit dem mediterranen Stil bestens kombinieren.
  • Skandinavischer Stil: Baumwollgardinen in Weiß und Blau. Bunt gemusterte Gardinen in Blumenmotiven oder mit geometrischen Mustern.
  • Retro: Mustergardinen mit Prints aus den 70er Jahren. Flächenvorhänge und Schiebegardinen, beispielsweise mit Fotoprints
  • Shabby Chic: Nostalgische Gardinen mit Innenstore und Außenvorhang, Vorhänge mit Pünktchenmuster oder Häkel – Bordüren. Auch Vorhänge in Kombination mit Raffrollos passen bestens in diesen Stil.

 

Gardinen für verschiedene Räume

Gardinen

Im Wohnzimmer: Das Wohnzimmer ist für kreative Gestaltung mit Gardinen die ideale Spielwiese. Hier trifft man sich mit Freunden, hier soll es besonders gemütlich, aber auch schick und repräsentativ aussehen. Dazu eignen sich elegante, luftige Stors, oder auch schwere Motivvorhänge, je nach Stil und Geschmack.  Auch Schiebegardinen können hier als Trend sehr gut eingesetzt werden. Farblich lassen sich Gardinen auch  mal als Kontrast zur Einrichtung setzen.

Im Kinderzimmer: Gardinen können im Kinderzimmer sehr freundlich wirken und sind auch mit den Lieblingsmotiven der Kinder, von Winnie Pooh bis Alice im Wunderland erhältlich. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass die Stoffe möglichst abdunkelnd sind, damit man die Kleinen auch mal bei Tageslicht ins Bett schicken kann. Gerade im Sommer oder für den Mittagsschlaf kann es sonst lange dauern, bis Ruhe im Kinderzimmer einkehrt.

Im Schlafzimmer: Gardinen im Schlafzimmer wirken klassisch und besonders wohnlich. Luftige Vorhänge sorgen für eine gemütliche und entspannte Atmosphäre. Hier machen sich dichte Stoffe in Naturmaterialien  besonders gut: Da gerade im Schlafzimmer Sichtschutz und Privatsphäre eine Rolle spielen, sollten die Materialien für die Gardinen dicht sein. Dunkle Stoffe mit Motivprint sorgen für interessante Blickfänge. Auch in klassischem Weiß machen sich Schlafzimmergardinen besonders gut.

Gardinen gestalten mit Bordüren – Oma’s gute Stube oder neuer Trend?

Gardinen mit Bordüren, quer hängende, gemusterte oder unifarbene Ergänzungen zur Gardine kennen wir alle noch aus Omas Tagen. Doch heute finden sich die nostalgischen Wohnaccessoires wieder an einigen Fenstern. Gerade wer sich im trendigen Brit Chic oder Landhausstil einrichtet, kann diese Art der Fensterverkleidung attraktiv einsetzen. Allerdings ist Vorsicht geboten: kleine Räume oder kleinere Fenster wirken mit Bordüren oft überfrachtet, da diese eine gewisse Raumhöhe benötigen, damit die Raffungen und Schichten optimal zur Geltung kommen.

 

Welche Gardine passt zu meiner Einrichtung?

Je nach Stil können sich verschiedene Gardinen anbieten. Bei Form und Farbe ist die Auswahl groß. In Modefarben wie violett und petrol sind Gardinen erhältlich, ebenso mit interessanten Musterprints verschiedener namhafter Designer. Gerade in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer bieten sich die flattrigen Stores aus Stoff an. In Küche und Bad dagegen können Gardinen eher unpraktisch sein, da man sie öfter reinigen muss.  Hier bieten sich eher Rollos, Plissees oder Raffrollos an.

Hier haben wir eine kleine Übersicht für Sie zusammen gestellt, von der Sie sich bei ihrer Wahl der richtigen Gardine als Fensterdeko inspirieren lassen können:

  • Landhausstil/ mediterraner Stil: Luftige Stores, lichtdurchlässige Materialien, Naturmaterialien wie Leinen. weiße Gardinen, je nach Geschmack auch mit Bordüre. Auch die Farben Blau und Gelb lassen sich mit dem mediterranen Stil bestens kombinieren.
  • Skandinavischer Stil:  Baumwollgardinen in Weiß und Blau. Bunt gemusterte Gardinen in Blumenmotiven oder mit geometrischen Mustern.
  • Retro: Mustergardinen mit Prints aus den 70er Jahren. Flächenvorhänge und Schiebegardinen, beispielsweise mit Fotoprints
  • Shabby ChicNostalgische Gardinen mit Innenstore und Außenvorhang, Vorhänge mit Pünktchenmuster oder Häkel – Bordüren. Auch Vorhänge in Kombination mit Raffrollos passen bestens in diesen Stil.

 

Materialien und Qualitätsmerkmale bei Gardinen

Gardinen sind vielfältig und können aus allerlei Materialien bestehen. Vom schimmernden Polyesterstoff bis zu natürlich wirkenden Leinen–Stores oder Baumwollgardinen ist alles Mögliche geboten. Ein besonderes Highlight sind bunte Musterstoffe, die Räumen ganz eigene, gemütliche Stimmungen verschaffen.

Leinenstoffe sind in der Regel etwas fester als synthetische Materialien. Durch eine dichtere Webstruktur kann man sie auch zur leichteren Abdunklung von Räumen einsetzen. Sie wirken natürlich und sind etwas feuerfester als ihre synthetischen Kollegen.

Synthetik – Materialien  sind in der Regel deutlich dünner in der Struktur und lassen sich vor allem als  lichtdurchlässige Deko–Stores einsetzen.

 

Was ist eine Schiebgardine?

Flächenvorhang

Eine Schiebegardine ist eine Weiterentwicklung der klassischen Gardine: Anstatt von langen Stores werden hier oben und unten durch einen Rahmenschiene arretierte Panele verschoben.

Die einzelnen  Elemente der Schiebegardine hängen so sehr gerade, ohne Falten und Raffungen. Dadurch entsteht ein moderner, klarer Eindruck am Fenster. Bei farbigen Schiebegardinen fällt Licht angenehm eingefärbt ein.

Auch mit verschiedenen Fotomotiven sind Schiebegardinen erhältlich und können so zur individuellen Raumgestaltung beitragen. Im Wohnzimmer werden Schiebegardinen sehr gerne eingesetzt. Auch eine Verwendung als lichtdurchlässiger Raumtrenner ist denkbar. Da die einzelnen Bahnen einfach per Klettverschluss im Rahmen angebracht werden können, ist hier auch die Reinigung einfach. So kann man je nach Laune und Saison zwischen verschiedenen Motiven wechseln.

 

Wieviel Privatsphäre können Gardinen und Vorhänge bieten?

Wenn Räume mit Gardinen abgedunkelt werden sollen, und gleichzeitig ein leichter Sichtschutz gegeben werden soll, wird normalerweise eine transparente Innengardine mit einem massiveren Vorhang kombiniert. Das kann Räume allerdings optisch verkleinern, da man Stoffbahnen unter Umständen vor Fensterbänken und Heizkörpern drapieren muss.

100% ige Abdunklung ist mit Gardinen nur schwer zu erreichen, da es neben dem Fensterrahmen und zwischen den einzelnen Stores normalerweise Ritzen gibt. Auch sind die Stoffe oft eher auf Dekoration ausgelegt als darauf, abzuschirmen.

Leichter Sichtschutz und eine angenehme Lichtstimmung lässt sich mit Gardinen aber gut umsetzen. Dazu wirken Gardinen sehr gemütlich und sorgen für wohnliche Atmosphäre.

 

Außergewöhnliche Gardinen – wie werden diese zum Blickfang?

Gardinen werden zum wahren Schmuckstück in der Einrichtung, wenn sie effektvoll und passend zu den restlichen Möbeln gesetzt werden. Ein  Farbschema einzuhalten, ist dabei besonders wichtig. Dies kann man durch colour matching erreichen:  Mit Gardinen kann man farblich weitere dekorative Elemente wie Teppiche oder Sofakissen farblich abstimmen. So bekommt man eine klare Linie.

Damit Gardinen richtig wirken können, ist ein freier Faltenwurf besonders wichtig. Dafür sollte ein Mindestabstand zu anderen Möbeln eingehalten werden. Auch die Fensterbretter sollten nicht zu voll gestellt werden, um den harmonischen Fall der Stores nicht zu behindern.

Attraktive Akzente setzen: Farbige Stores können besonders zu neutralen Einrichtungen einen schönen Kontrapunkt darstellen. Wenn die Einrichtung von Primärfarben wie Schwarz oder Weiß, kombiniert mit schlichtem Grau dominiert wird, kann ein kontrastreicher Vorhang, beispielsweise in Rot, spektakulär wirken.

Gardinen – abgestimmt auf die restliche Einrichtung sind ein relaxter Wohntrend,der für gemütliche Atmosphäre sorgt. Da ist garantiert für jeden Geschmack das Passende dabei!

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Wandfarben https://www.institut-raumdesign.de/211/wandfarben/ https://www.institut-raumdesign.de/211/wandfarben/#comments Tue, 12 Mar 2013 14:16:13 +0000 https://www.institut-raumdesign.de/?p=211 Neue Wohnungen und weiße Wände laden zur Wandgestaltung ein. Wandfarbe bringt Leben in die Bude! Doch welche Farbe ist die Richtige?

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Welche Farbe passt zu mir und meiner Wohnung?

Lust auf Farbe? Neue Wohnungen und weiße Wände laden zur Wandgestaltung mit Farbe ein. Wandfarbe bringt Leben in die Bude, und farblich abwechslungsreich gestaltete Wände machen das Zuhause wohnlicher. Doch welche Farbe ist die Richtige? Wenn Sie gerade bei einer neuen Modefarbe etwas unsicher sind, probieren Sie es erst mal an einem kleinen Wandstück aus. Oft kann man daran schon erkennen, wie der Raum in der entsprechenden Farbe wirken würde.

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Die passende Farbe zum passenden Raum

Farbliche Wandgestaltung belebt Räume. Doch welche Farbe hat welchen Effekt? Helle Farben und Weißtöne vergrößern kleinere Räume optisch. Deshalb wirken gerade Einzimmerwohnungen oder ausgebaute Dachgeschosse in hellen Farben großzügiger und geräumiger. Wer auf bunte Wandfarbe nicht verzichten will, kann sie als sparsamen Akzent einsetzen, beispielsweise in einer Nische oder einem Alkoven oder auch nur als Akzent an einer Wand. Dabei ist es immer gut, nicht die gesamte Fläche farbig zu streichen, sondern einen neutralen Rand zu lassen.

Was sind die aktuellen Trends bei Farbe und Deko?

In größeren Räumen wie dem Wohnzimmer kann man mit leuchtenden Farben wie Gelb, Rottönen oder Blau interessante Effekte erzielen. Auch das Spiel mit verschiedenen Farben kann reizvoll sein: Eine einzelne gelbe Wand in mediterraner Wischtechnik kann besonders sonnig und gemütlich wirken. Eine einfarbig bunte Wand kann man auch mit einem Wandtattoo – entweder als fertiger Sticker oder selbst gemalt – zusätzlich lebendig gestalten. Auch für’s Kinderzimmer wirkt ein liebevoll selbst gestaltetes Wandtattoo besonders schön.

Wer moderne, klare Linien bevorzugt, sollte sich ruhig auch mal an dunkle Wandfarben wie violett oder Dunkelgrau heran trauen. Zugegeben, solche Farben sind was für Mutige, doch denen gehört bekanntlich die Welt. Mit kräftigen Farben kann man dramatisch wirkende Wohnakzente setzen.Auch als Untergrund für Bilder, z.B. Schwarz Weiß Fotografien, kann eine dunklere Wand sehr attraktiv wirken. Als Inspiration für diesen Trend dienen Industrieapartments, Lofts und alte Backsteinwände.

Welche unterschiedlichen Wandfarben Typen gibt es?

  • Dispersionsfarbe: wasserlösliche Wandfarbe
  • Abtönfarbe: Bunte Farben, mit denen z.B. Weiße Dispersionsfarbe auf die gewünschte Nuance eingefärbt weden kann
  • Latexfarbe: Nicht wasserlösliche, abriebfeste Farbe mit Kunststoffanteil. Besonders im Bad oder in der Küche kann sich der Einsatz lohnen
  • Naturfarben: Farben mit natürlichen Stoffen, z.B. Auf Kalkbasis oder mit dem natürlichen Bindemittel Kasein

 

Feng Shui mit Wandfarben – funktioniert das auch in meiner Wohnung?

Feng Shui im Wohnraum soll Energien ausgleichen und zum Wohlbefinden beitragen.Im Prinzip lässt es sich in jeder Wohnung umsetzen. In der Farbenlehre des Feng Shui werden bestimmte Farben  bestimmten Elementen zugeordnet, die mit bestimmten Eigenschaften einhergehen. Hier ein kleiner Überblick:

Farbe Element  Eigenschaft
Blau , Schwarz Wasser Verlässlichkeit, Macht, berufliche Orientierung
Rot , Rosa, Lavendel Feuer Aktivität, Anregung, Kreativität
Gelb , Ocker Erde Geistige Energie, Wärme
Grün , Türkis, Hellblau Holz Ausgleich, Harmonie
Weiß Metall Entfaltung, Offenheit

Die verschiedenen Elemente werden  im nächsten Schritt bestimmten Himmelsrichtungen zugeordnet, in denen sie sich am besten einfügen. Wer seine Wohnung ganz genau nach Feng Shui Prinzipien ausgestalten möchte, sollte sich Tipps von einem speziell dafür ausgebildete Feng Shui Berater holen.


Sollte ich mir selber Wandfarben mischen?

Wandfarben kann man sich nach RAL – Normierung im Baumarkt genau passend anmischen lassen. Das RAL-System, das seit 1927 im Gebrauch ist, ordnet Farbtönen vierstellige Nummern zu. So erhält man, der Vorgabe auf Musterkärtchen entsprechend exakt den gewünschten Farbton, unabhängig von verschiedenen Herstellerbezeichnungen.

Natürlich kann man Wandfarben auch selber anmischen, beispielsweise mit Dispersionsfarbe in Weiß und den entsprechenden Abtönfarben. Das ist etwas mehr Arbeit, man kann aber im kreativen Prozess noch entscheiden, ob die Farbe genau passt oder der Farbton leicht abgeändert werden sollte. Einige Pro’s und Con’s zum Thema Wandfarbe selbst mischen haben wir hier zusammen gestellt.

Tipp: Egal ob Sie Ihre Farben selber anmischen oder mischen lassen: Bei bunten Farben sollte vor dem Streichen die Farbe unbedingt gut durchgerührt werden, damit Partikel sich richtig verteilen und der Anstrich gleichmäßig wird.

Oft bietet es sich auch an zusätzlich zu einer fertig angemischten Farbe noch etwas weiße Farbe mitzunehmen, falls der Ton an der Wand zu “ bunt“ wirkt, und nur noch leicht abgemildert werden soll.

 

PRO – Wandfarben selber mischen

  • man kann sich kreativ austoben
  • sieht ein Farbton an der Wand nicht gut aus, lässt er sich noch ändern
  • Wenn ähnliche Farbtöne an mehreren Wänden gestrichen werden sollen, kann man entsprechend mehr oder weniger Abtönfarbe zugeben und braucht keine vollständig neue Farbeimer
  • Man kann die Farbe direkt zuhause an die dortigen Helligkeitsverhältnisse anpassen

CONTRA – Wandfarben selber mischen

  • Eine spezielle RAL- Farbe selbst nachzumischen, kann schwierig sein
  • Was im Farbeimer gut und richtig aussieht, kann an der Wand ganz anders wirken
  • Farbe vom Profi mischen lassen spart Zeit und einen Arbeitsgang
  • RAL- Normierung bietet ein zuverlässiges System, nach dem der Farbton exakt bestimmt werden kann.

Farbfächer

Welche Zertifizierungen gibt es bei Wandfarben und was bedeuten diese?

Der Blaue Engel bei Wandfarbe ist ein Umweltsiegel, auf das man achten sollte. Gerade im Kinderzimmer und in Wohnräumen sollten umweltverträgliche Farben gewählt werden. Das Ökosiegel bedeutet, dass die Farbe besonders schadstoffarm ist und auch beim Trocknen am Wenigsten die Gesundheit belastet. 

Ein weiteres Qualitätsmerkmal für Farbe ist die  Norm EN 13 300 . Farben werden nach dieser Norm in fünf  Qualitätsstufen unterteilt, bei denen 1 der höchsten Qualitätsstufe entspricht. Hier erhält man einen Überblick über Werte für Deckfähigkeit und Abriebfestigkeit der Wandfarbe.

Tipps zum erfolgreichen Streichen:

  • Vor dem Streichen gründlich abkleben! So vermeiden Sie Farbspritzer auf Türrahmen oder auf dem Boden
  • Erst die Decke streichen, dann die Wände. Feste Farbe verhindert Tropfen
  • Nicht zu viel Farbe auf die Rolle nehmen, lieber öfter überstreichen, damit keine  Nasen oder Spritzer entstehen
  • In den Ecken und an den Kanten mit dem Streichen beginnen und sich dann zu den größeren Flächen vorarbeiten
  • Gerade bei dunklen Farben mehr als einen Anstrich einplanen. Nur so entsteht eine gleichmäßig deckende Farbschicht
  • Wände beim Erstanstrich ruhig kreuz und quer streichen, anstatt rauf und runter. Sonst entstehen gerne „Schatten“ zwischen den einzelnen Rollstrichen
  • Wenn zwei farbige Wandflächen aufeinander treffen sollen, kleben Sie die Farb-Kante großzügig ab. Beginnen Sie mit der helleren Farbe. Dabei lassen sich Patzer leichter ausgleichen. Die zweite Farbe erst streichen, wenn die erste vollständig getrocknet ist und abgeklebt werden kann.

 

Welches Weiß deckt am besten?

Bei weißer Farbe kann es sich lohnen, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Denn gerade hier gibt es Qualitätsunterschiede. Billigfarben von No Name Marken haben oft weniger Farbpigmente. Konkret bedeutet das, dass man öfter überstreichen muss, bis die Farbe deckt. So zahlt man unter Umständen sogar drauf und macht sich mehr Arbeit als nötig. Markenfarben decken erfahrungsgemäß zuverlässig, so dass man sich den einen oder anderen Anstrich in den eigenen Räumen sogar sparen kann. Die Stiftung Warentest bietet vor dem Farbkauf eine gute Orientierungshilfe.

Tipp beim Farbkauf: oftmals verbergen sich hinter Baumarkt – Eigenmarken Qualitätsprodukte. Hier kann sich gezieltes Nachfragen beim Verkaufspersonal oder Vergleichen der Etiketten lohnen, da die in der Eigenmarke „versteckten“ Qualitätsprodukte um ein Vielfaches günstiger sind als das baugleiche „Markenprodukt“.

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Tapeten – vielseitig und modern! https://www.institut-raumdesign.de/184/tapeten/ Thu, 07 Mar 2013 14:46:46 +0000 https://www.institut-raumdesign.de/?p=184 Frische Trends im Tapetendesign bieten eine Vielzahl von kreativen Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Wände.

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Welche Tapete ist die richtige für mich?

Bei Tapeten fällt vielen zunächst einmal die gute alte Raufaser – Tapete oder die Blümchentapete von Oma ein. Die haben aber längst Gesellschaft bekommen: Neue Trends im Tapetendesign bieten eine Vielzahl weiterer, kreativer Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Wände.

luxury wallpaper rolls

Bei der Wahl der richtigen Tapete sollte man zunächst mal einen Blick auf die Einrichtung werfen: Passt die Tapete zum Stil?

Stellen Sie Ihre Einrichtung öfter komplett um, oder bleiben Sie länger bei einer Stilrichtung? Sind Ihre Möbel und Wohn-Accessoires besonders farbenfroh, kann es sich lohnen, auf ein ruhigeres Modell zurück zu greifen, wie etwa eine attraktiv gestaltete Vliestapete oder eine elegante Stofftapete. Wer’s bunter mag: Auch zum topaktuellen Retro – Trend gibt es für jeden Geschmack die passenden Motivtapeten, die Räumen einen Hauch der 70er verleihen. Auch muss nicht immer gleich die ganze Bude auf einmal tapeziert werden: gezielt gesetzte Motivtapeten oder Fototapeten an Teilwänden bringen Schwung in den Raum.

Praktische Überlegungen vor dem Tapetenkauf

Bei der Wahl der Traum–Tapete solle man sich ruhig etwas Zeit zum Überlegen nehmen, denn das Wanddesign begleitet Sie schließlich eine Weile.

Größerflächige Fototapeten und Mustertapeten an Einzelwänden sollten auf die Möbel abgestimmt werden. Gerade wenn Sie sich neu einrichten, sollten Sie also vorher entscheiden, wo die Möbel hin sollen. Bei Mietwohnungen sollten Sie auch mit dem Vermieter klären, ob Sie im Auszugsfall die Wohnung wieder in den Urzustand versetzen müssen.
Wenn Sie selbst tapezieren wollen, sollten Sie gerade als Anfänger darauf achten, ob die Tapetenbahnen mustergenau gesetzt werden müssen, oder ob es ein wenig Spielraum gibt. Reicht das Design nicht ganz bis an den Rand der Tapetenbahn heran, macht man sich gerade als ungeübter Tapezierer das Leben etwas leichter.

Wie sind die aktuellen Trends in der Wandgestaltung?

Möglichkeiten der Wandgestaltung sind heute bunt und vielfältig: Längst wird nicht mehr die ganze Wohnung gleich tapeziert, sondern Texturen, Mustertapeten, Fototapeten und Farbflächen werden eingesetzt, um Wandflächen zu strukturieren und verschiedene Schwerpunkte an Form und Farbe zu setzen:

  • Großfortmatige Fototapeten ersetzen oft Poster und Bilder an den Wänden
  • Anstatt mühsam zu tapezieren und anschließend zu streichen, gibt es strukturierte Vliestapeten bereits fertig eingefärbt, so dass man sich einen Arbeitsgang spart. Selbstklebende Tapeten erleichtern das Anbringen
  • Wand–Tattoos können auf einfarbigen Tapeten als überraschendes Ornament eingesetzt werden
  • Auch Tapeten mit Retro-Muster, effektvoll an einzelnen Wänden eingesetzt, bringen Schwung an die Wände
  • 3 D Tapeten bieten außergewöhnliche Texturen und überraschende Motive aus der Natur. Werden Sie kreativ und mixen Sie doch mal nach Lust und Laune

Retro-Tapeten – wie setze ich wirkungsvolle Akzente in modernen Wohnräumen?

Retro Tapeten liegen voll im Trend. Geometrische und gerundete Muster aus den 70er Jahren haben von Tapeten-Designern ein Update erhalten. Sie präsentieren sich heute in neuen Farben und beleben die Wandgestaltung. Wer mit dem Trend liebäugelt: Es muss auch nicht gleich das ganze Zimmer sein!Postmoderne Retro –Optik kann auch sparsam eingesetzt tolle Effekte bringen: Zum Beispiel kann man eine einzelne Wand oder Wandpartie direkt hinter dem Bett oder dem Sofa mit Retro-Mustertapeten ausgestalten und erhält einen tollen Blickfang. Auch Wandnischen lassen sich mit trendigen Retro – Tapeten verwandeln und strukturieren den Raum.  Wer mit einzelnen Wänden mit Retro-Tapeten Effekte setzen möchte, sollte aber vorher genau überlegen, wo die Möbel stehen sollen. Hierbei helfen z.B. Freeware-Raumplaner-Programme.

 

Foto Tapeten – verstaubter Trend oder modernes Gestaltungsmittel?

Fototapete

Fototapete mit Naturstein-Design

Beim Stichwort „Fototapete“ kommen gerade älteren Semestern sofort Südsee-Sonnenuntergangs-Strandmotive aus den Anfangszeiten der Fototapete in den Sinn.
Ein gewisses Kitsch- Image haftet dieser Art der Wandgestaltung immer noch an. Das allerdings ist ein Vorurteil, denn auch beim Fototapeten Design ist die Zeit nicht stehen geblieben: Viele Hersteller bieten inzwischen neben Südsee – und Landschaftsmotiven eine große Auswahl an spannenden und vielseitigen Designs.

Von Makroaufnahmen einzelner Blüten und Grashalme über Schwarzweißfotografie bis zu Trompe d’oeuil Motiven, die dem Betrachter ein sich in die Landschaft öffnendes Fenster vorgaukeln, gibt es inzwischen viele künstlerische Vorlagen verschiedener Hersteller. Auch für die passgenaue Anbringung ist heute oft kein Profi mehr nötig: Viele Fototapeten sind heute selbstklebende Vliestapeten, die sich auch ganz einfach wieder ablösen lassen.

Ganz neue Mode – 3D Tapeten – was verbirgt sich dahinter?

3D Tapeten imitieren Texturen, so dass Sie Ihren Wänden besonders individuellen Flair. verleihen können. Diese besonders hochwertigen Tapeten sind meist Vliestapeten, auf die mineralische Partikel aufgebracht werden, um einen täuschend echten Effekt zu erreichen. So gibt es 3-D Tapeten, die Steinwände, Beton-  Texturen oder sogar natürliche Sandsteinformationen imitieren. 3D Tapeten sind oft selbstklebend und damit besonders einfach anzubringen. Auch Vliestapeten, die eine Strukturprägung aufweisen, werden oft als 3D Tapeten bezeichnet. Hier erhält man weiße Tapetenbahnen mit fertig aufgeprägtem, geometrischem Muster, die man selbst nach dem Tapezieren nach Lust und Laune farbig ausgestalten kann. Auch als optische Täuschung funktionierende 3D Tapeten gibt es: Fotografierte Texturen wie ein Holzstoß oder eine Fläche aus Flußkieseln werden nahtlos geklebt und zaubern erstaunliche Textur–Effekte an die Wand.

Tapeten Bordüren – alte Ideen in neuem Design?

Tapeten Bordüre

Nostalgie ist in – dementsprechend erleben auch Bordüren eine kleine Renaissance. Die heutigen Bordüren sind selbstklebend und einfach aufzubringen. Will man eine Wand unterteilen, bieten Bordüren einen harmonischen Übergang. Oft werden sie im Tapentenmix angebracht, beispielsweise wenn das untere Drittel der Wand mit einer Streifen-Tapete gestaltet werden soll und die oberen 2/3 mit einer nostalgischen Blumentapete. Selbstklebende Reliefbordüren, die dreidimensional gestaltet sind, imitieren Stuck an den Wänden und bringen so etwas Klassik in die Wohnung. Sie lassen sich auch am oberen Wandende anbringen und wirken täuschend echt wie eine Altbau-Stuckverzierung. Auch in Kinderzimmern sind bunte Motivbordüren sehr beliebt und bringen verspielten Charme. Den genauen Sitz der Bordüre sollte man vorher allerdings mit einer Wasserwaage bestimmen.

 

Bekannte Tapetenhersteller und ihre Spezialitäten

Rasch: Eine vielseitige und hochwertige Produktpalette präsentiert die Firma Rasch: der Tapetenhersteller gewann 2010 für seine „Park Tapete“ sogar den begehrten Red Dot Award, den berühmtesten deutschen Designpreis für innovatives Produktdesign.

Marburger Tapetenfabrik: Das Traditionsunternehmen arbeitet mit verschiedenen Designern zusammen und präsentiert eine große Bandbreite an Tapeten für verschieden Stile und Räume. Auch eine frische Jugend – und Kinderlinie hat die Tapetenfarbrik im Programm.

Architects Paper: Der Hersteller liefert luxuriöse und ausgefallene Tapeten, beispielsweise im Porsche Design. Der bekannte Lampendesigner Ingo Maurer hat für die Luxuslinie eine Tapete entworfen, die aussieht wie ein Computerplatine, beleuchtet mit LEDs.

Bricoflor: Der Tapetenshop liefert seit den 7oern, Qualitätstapeten bekannter Hersteller.  Als besonderer Clou bietet Bricoflor individualisierbare Fototapeten aus Vlies mit Wunschmotiv, frei wählbar aus dem Fundus des Bilddienstes Fotolia.

 

Wie kann ich Tapeten sauber entfernen?

Bevor es richtig los geht mit dem Tapezieren muss zunächst die alte Tapete entfernt werden. In vielen Fällen reicht eine Lösung aus Wasser und Spülmittel aus. Dabei gilt: viel hilft viel: Alte Tapeten mit Wasser und Schwamm gut durchfeuchten, dann mit einem Spachtel Schritt für Schritt mit dem Ablösen beginnen. Am Einfachsten beginnt man am Ansatz von zwei alten Tapetenbahnen mit dem Ablösen von der Wand. Auch Reste von Papier und Kleber sollten vollständig werden, damit die neue Tapete sauber sitzt. In hartnäckigen Fällen hilft spezieller Tapetenlöser.

 

Wie tapeziere ich richtig?

Damit Sie die häufigsten Fehler beim selber Tapezieren zu vermeiden können, haben wir eine Checkliste für Sie zusammen gestellt:

 

  • Alte Tapete gründlich entfernen. Beim Übertapezieren von Resten kann es passieren, dass die neue Tapete nicht richtig hält oder sich die darunter liegende Tapete mit löst.
  • Tapeten – Kleister gut einwirken lassen: Tapetenbahn einkleistern, dann in weichen Schlaufen einschlagen (2/3 der Tapetenbahn auf einer Seite, 1/3 auf der anderen Seite zusammen falten, 10-15 min einwirken lassen.
  • Decke zuerst: Damit der Übergang von Wand zu Decke genau stimmt, sollte man oben mit dem Tapezieren beginnen.
  • Von unten nach oben tapezieren: Tapetenbahn bodennah möglichst genau ansetzen, Luftblasen seitlich ausstreichen, damit die Tapete richtig sitzt.
  • Richtig zuschneiden: Tapetenbahnen sollten länger als die Raumhöhe geschnitten werden, damit sie nahtlos sitzen. Der Überstand wird nach dem Trocknen der Tapete mit einem Tapetenmesser entfernt.
  • Kosten richtig kalkulieren: Da beim Tapezieren immer etwas Verschnitt anfällt, sollte man min. 10% mehr Tapete einplanen. Motivtapeten müssen oft genau Muster an Muster gesetzt werden. Daher sind sie etwas materialintensiver, man sollte einige Rollen mehr einplanen.

 

 

 

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